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Verkehrspolitisches Webinar mit Prof. Knoflacher | 07.10.2020 18-19 Uhr

Am 07. Oktober 2020 von 18- 19 Uhr findet unser kleines Webinar mit Prof. Hermann Knoflacher statt!

Prof. Knoflacher ist Zivilingenieur und Professor am emeritus Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der TU Wien und gilt als einer der schärfsten öffentlichen Kritiker des Autos. Für Ihn ist der “Autofahrer […] absolut asozial. Er merkt es nur nicht“. Auch in Berlin ruft er zu mutiger Politik auf, man müsse „dem Autoverkehr Fahrstreifen und Stellplätze wegnehmen, […] [i]n unserem bisherigen System hat das Auto bislang inakzeptabel viel Raum. […] Das Auto steht überall im Weg, auch in Berlin. Man muss es wegräumen.”

Am 07. Oktober 2020 von 18-19 Uhr lädt das Bündnis ‘Berliner Straßen für alle!’ zu einem kurzen Webinar mit Prof. Knoflacher ein. Wir werden über autofreie Städte, Flächengerechtigkeit und die Zukunft der Mobilität in Berlin sprechen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Alle Informationen zum Download hier.

Bitte melden Sie sich an für Verkehrspolitisches Webinar mit Prof. Hermann Knoflacher am 7. Okt. 2020, 6:00 PM CEST unter:
https://attendee.gotowebinar.com/register/6603767301934086923
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail mit Informationen zur Teilnahme.

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Offener Brief zum geplanten Autogipfel der Bundesregierung

Im Juni diesen Jahres wurde der letzte geplante Autogipfel der Bundesregierung wurde nach harter Kritik aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft abgesagt. Morgen, am 08. September 2020 soll dennoch ein Treffen von Vertreter*innen aus Politik, Autoindustrie, Betriebsräten und der IG Metall im Rahmen der „Konzentrierten Aktion Mobilität“ stattfinden.

Zwar spielt auch die Autoindustrie Deutschlands und deren Lage während der Coronakrise eine Rolle für die Zukunft der Mobilität – doch um ein solches Treffen tatsächlich „Konzentrierte Aktion Mobilität“ nennen zu dürfen, müssten auch Vertreter*innen aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden, sowie anderen Verkehrsbranchen an solchen Treffen beteiligt sein. Die Privilegierung der Autolobby steht im Kontrast zu einem echten Mobilitätsgipfel, der eine gemeinwohlorientierte Verkehrs- und Innovationspolitik zum Ziel haben sollte. Bei einem reinen Autogipfel getroffene Entscheidungen können nicht dem Anspruch von Ausgewogenheit und Transparenz genügen.

Wir appellieren daher gemeinsam mit LobbyControl und sechs weiteren Organisationen und Bündnissen an die Bundesregierung, den Autogipfel in dieser Form nicht stattfinden zu lassen, sondern einen Mobilitätsgipfel einzuberufen, der diesen Namen verdient hat. Wenn wir in Zukunft nachhaltige und gerechte Mobilität erreichen wollen, müssen wir eine ausgewogene Beteiligung in Verkehrspolitik sicher stellen und die Sonderstellung der Autolobby in der Verkehrspolitik beenden.